Freitag, 21.07.2017

Zur├╝ck in Deutschland­čç│­čç┐Ôťł­čçę­čç¬

Kia Ora!
Heute also mein letzter Blogeintrag.
Mein zweiter Flug ging mitten in der Nacht und war auch erträglicher als der Erste. Es gab um 1Uhr oder so Essen! Bäh, das habe ich dankend liegen lassen. Und dann habe ich eigentlich die ganze Zeit bis zum Frühstück versucht zu schlafen. Die Zeit verging recht schnell und dann konnte ich nach genau einem Jahr wieder einen Blick auf Deutschland werfen. Schon von oben habe ich einen unglaublichen Unterschied zu Neuseeland bemerkt, denn überall sind Felder und Häuser! In Neuseeland sind nur grüne Hügel! :D
Gegen 6:30Uhr waren wir dann gelandet und ich musste noch meinen treuen Begleiter, meinen Backpack, abholen. Schwerst bepackt gings zum Arrival wo die Mum und die Mada schon gewartet haben. Auf der Fahrt war ich sooo hibbelig, weil mein Hintern nach dem ewigen Sitzen unglaublich schmerzte.
Als wir dann zuhause ankamen habte ich mich so über mein Zimmer gefreut und vor allem mein Klavier. Den Tag über ist nicht viel passiert, aber es kam mir so vor als wäre ich nie weggewesen, als hätte ich nur ein paar Tage im Tiefschlaf gelegen und all die verrückten Sachen nur geträumt habe. Aber nein, ich war tatsächlich in Neuseeland. Das ist für mich irgendwie schwer zu begreifen.
Abends gabs endlich Mutti's Pizza!
Am Samstag war es Zeit für meine Welcome back - Party!
Alle family members waren da, wir haben gegrillt und ich habe meine supertollen Souvenirs verteilr und alle mit meinem Tattoo geschockt :D

Seit einer Woche bin ich heute schon wieder zuhause und alles läuft wie vor einem Jahr. Es ist seltsam :D
Also dann werfe ich doch mal einen Blick zurück. Ich weiß noch genau, was für ein erdrückendes Gefühl es war, als ich am 14.07.2016 durch die Passkontrolle in Frankfurt gelaufen bin und wusste, dass ich jetzt auf mich alleine gestellt bin. In Hongkong wurde ich sofort in die stressige Innenstadt geworfen und schlug mich in sengender Hitze durch mit Hochhäusern gesäumte Straßen, fuhr mit der Fähre nach Lamma Island und war so platt, dass ich in einem Park auf einer Bank 30 Minuten pennte. Abends bei meinem super netten Host habe ich mein erstes richtiges chinesisches Essen probiert. Hongkong hat mich einfach fasziniert, die chinesische Kultur, die auf westliche Moderne trifft! Ich habe die halbe Stadt zu Fuß erkundet, schöne Tempel gesehen, traditionelles Yum Cha gegessen, den größten sitzenden Buddah besucht und die Skyline bei Nacht bewundert. Ich bin so froh, dass ich dieses Land gesehen habe und beim nächsten Mal probiere ich definitiv mehr Essen und laufe am McDonalds vorbei :D

Nach meinem chinesischen Abenteuer war es endlich soweit und ich reiste endlich in das Land meiner Träume.
Von Auckland war ich eher wenig begeistert, deshalb lies ich es nach 8 Tagen auch hinter mir und reiste nach Whangarei. Dort lernte ich Alanis kennen,  mit der ich, nach meinem sehr interessanten (und matschigen) wwoofing-Aufenthalt auf der Kuhfarm, durch Northland und die Coromandel Peninsula reiste. Von Cape Reinga bis zum Hot Water Beach, haben wir alles gesehen. Nach nervenraubender Arbeitssuche in Tauranga fand ich meine Stelle als Au Pair in Pukekawa bei den Hulls. Zwei Monate war eine lange Zeit, aber ich habe viel gelernt und vor allem mein Englisch richtig verbessert. Außerdem durfte ich das süßeste Lamm der Welt aufpäppeln!
Danach ging es endlich wieder ans Reisen und ich erkundete Waitomo, Taupo und "windy" Welly.
Am 13. November ging es dann über die Cook Strait nach Christchurch. Und damit begann auch die verrückteste Zeit meines Auslandsjahres. Angefangen damit, dass ich eines der schwersten Erdbeeben in NZ einfach verpennt habe!
Dann gings auf und ab: Job ja, Job nein, Auto ja, Auto nein, Christchurch verlassen, dann wieder doch nicht, erstmal woofen, dann wieder rausgeworfen. Aber dann ENDLICH habe ich Annika über Facebook kennengelernt, habe einen der besten Wwoofing-Plätze überhaupt gehabt und meinen Traum von Roadtrip auf der Südinsel erfüllt ­čĺŚ Und meine geliebten Lupinen gesehen.
Ab diesem Moment wusste ich, dass es die richtige Entscheidung war nach Neuseeland zu reisen! Nach Weihnachten und Sylvester zusammen mit Annika in Christchurch beim housesitting gings ab ins "ugly house". Im Nachhinein war diese Zeit einfach krank :D Aber ich habe viele Erfahrungen gesammelt, das steht fest! Und jetzt bin ich sogar qualifizierter Traffic Controller.
Happy war ich aber erst wieder, als ich meinen Job bei Turners&Growers im Packhouse hatte und in Wigram wohnte.
Dann waren Muddi, Isi und Grazi an und wir haben so tolle Dinge erlebt: den Mount Cook im Sonnenschein, Milford Sound mit gutem Wetter, einen Sprung in die Tiefe, eine gruselige und nasse Wanderung zum Fox Glacier, eine traumhafte Wanderung im Abel Tasman National Park. Zurück auf der Nordinsel haben wir die beste Wanderung überhaupt gemacht, nämlich das Tongariro Crossing und wir waren in Hobbiton. Als die anderen zurück nach Deutschland flogen ging es für mich in mein neues großes Abenteuer: Australien! Von Melbourne ging es nach Sydney, wo ich eine Freundin aus Deutschland wieder traf und mit ihr auf Fraser Island gecampt habe, gesurft und durchs Great Barrier Reef geschnorchelt bin.
Von Cairns zurück nach Auckland und dann direkt nach Whangarei, wo ich bei meiner deutschen Zweitfamily 7 Wochen gewwooft habe, durch die Natur geritten bin und mir ein Tattoo stechen lassen habe. Nach ein paar Tagen zurück bei meiner Au Pair Family gings nochmal Etwas entdecken nach New Plymouth. Wandern durch den Egmont National Park und einfach nochmal das Meer und Neuseeland genießen...

Alles in allem war Neuseeland einfach SWEET AS!
I'm gonna miss you Aotearoa ­č匭čç│­čç┐

Peace out und danke, an alle fürs Lesen von meinem Blog :)

 I'm back ­čśÄ­čçę­čç¬

 a little gross but funny :D

 Pizzaaaa!!!

 Endlich konnte ich meine Souvenir-Box aufmachen!

Good old Germany!

Donnerstag, 13.07.2017

Auf nach Hongkong

Mittwoch morgen habe ich dann alles zusammen gepackt und bin in die library, um meinen anderen Blogeintrag zu posten. Irgendwann wurde es mir dann zu blöd da rumzusitzen und deshalb bin ich ins Puke Ariki Museum. Draußen konnte ich nichts machen, weil das Wetter krass windig war. Der Wintersturm hat ganz Neuseeland im Griff und es schneit überall auf der Südinsel ­čś▒
Naja dann bin ich da durch die Gegend gelatscht und dann konnte ich zum Bus. Der war aber kein normaler, sondern ein Mini-Bus... ohne Wlan. War aber halb so schlimm, habe halt die ganzen 6 Stunden durch Musik gehört. Nur das sitzen halte ich einfach nicht aus. Das wird ein Spaß im Flugzeug. Nach 20Uhr kamen wir dann endlich in Auckland an und ich musste noch zur Bushalte laufen, von wo aus mein Bus ins Mount Eden Village fuhr. Dann war ich endlich im Hostel in meinem sehr spartanisch eingerichteten Einzelzimmer. Aber immerhin hatte ich meine Ruhe.
Am nächsten Morgen, und meinem wirklich letzten Tag, bin ich früh um 5:45Uhr aufgestanden, um Sport zu machen. Als die Sonne dann aufging bin ich nochmal auf den Mount Eden gejoggt (nun mit kleinen Sterbepausen dazwischen). Der Blick war diesmal einfach der hammer! Die Sonne ging gerade auf und der Himmel war klar. Besser konnte es kaum laufen. Danach war ich duschen und dann gings zum Skybus Shuttle Stop. Mit dem Bus dann zum Airport, Bag Drop und dann endlich was trinken und essen.
Und dann hieß es warten, warten, warten.
Alles lief rund und wahrscheinlich habe ich in den paar Stunden am Flughafen nochmal richtig viel Geld rausgehauen für Souvenirs und Essen!
Um 13:05Uhr war endlich boarding. Irgendwie hatte ich den ganzen Tag über keine Gefühle, also ich habe weder Freude noch Trauer oder irgendetwas anderes gespührt, da alles so geplant abgelaufen ist und ich auch schon so lange geplant habe, wie ich alles mache.
So der Flug verlief eigentlich ganz gut, nur weiß ich nicht, wie ich nach so einem ewigen Sitzen, nochmal so lange sitzen soll? Ich bin nicht zum sitzen geschaffen.
Leider bekam mir auch das Essen nicht besonders gut und so gings mir am Ende des Fluges ziemlich dreckig.
In Hong Kong angekommen habe ich mir erstmal eine Vitaminbombe bek Joe & the Juice gegönnt. (Na, wer erinnert sich noch?)
Danach habe ich mich komplett abgeschminkt und nochmal frisch gemacht. Den Rest der Wartezeit bin ich durch die Gegend gelaufen, um dad Sitzen irgendwie erträglich zu machen.
So nächstes Mal gibts dann mein Resumee, dann aus "good old Germany"­čçę­čç¬

 Nochmal eine wunderschöne Aussicht vom Mount Eden­čĺŚ

 alles bereit und verpackt. Mein Backpack hat nur 16Kilo gewogen!

 Mein erster Flieger (rechts)

VITAMINE!

Mittwoch, 12.07.2017

Letzter Stop: New Plymouth

Unglaublich aber wahr: am Donnerstagabend habe ich mein erstes Gewitter in Neuseeland erlebt!
Am Freitag dann hieß es wieder Abschied nehmen. Da Caitie zu einem Basketballtunier nach New Plymouth (!) fahren musste, bin ich extra früh aufgestanden, um mich zu verabschieden. Später sind dann auch Lucas und Sarah gegangen. Es war mal wieder ziemlich traurig sich von einander zu verabschieden und diesesmal zu wissen, dass es eine sehr lange Zeit brauchen wird, bis man sich wieder sieht.
Dennoch ging es für Anna und mich dann los nach New Plymouth. Gegen 3pm sind wir angekommen und Anna hat mich an meinem Hostel abgesetzt. Nachdem ich meine Sachen ins (ziemlich kleine) Zimmer gebracht habe, bin ich erstmal einkaufen gegangen. Danach hats mich nach draußen gezogen und ich bin ein Stück den Coastal Walkway entlang gejoggt. Es war wirklich wunderschön. Ich habe mich dann noch auf eine Bank vor die gesetzt und den Sonnenuntergang angeschaut. Ich werde wieder unglaublich melancholisch hier, weil ich sehe, warum ich nach NZ gekommen bin.
Kleiner Fakt am Rande: hier leuten sogar Glocken zur vollen Stunde :D
Am Samstag wollte ich dann wandern gehen. Vor ein paar Wochen habe ich in Facebook gefragt, ob auch jemand in New Plymouth ist und eine aus den Niederlanden hat sich gemeldet. Die hatte auch ein Auto und war im selben Hostel wie ich. Wir sind dann zusammen mit Anna zum Egmont National Park gefahren. Das Wetter war eher bescheiden, ziemlich kalt und regnerisch. Trotzdem haben wir einen Track gemacht, bei dem man zweimal über einen Strom gehen musste. Da habe ich mich natürlich wieder selten blöd angestellt, da es auch angsteinflösende Erinnerungen an den Track zum Fox Glacier hervorgerufen hat. Nach einer Stunde waren wir mit dem Track fertig unf sind dann ins Café gegangen, um uns ein wenig aufzuwärmen. Danach war das Wetter endlich sonnig und wir konnten endlich den Mount Taranaki sehen. Streng genommen ist er eigentlich ein Vulkan und 2300m hoch. Ich liebe Berge einfach, aber die Besteigung hatten wir uns nicht, da die zu dieser Jahreszeit ohne richtige Ausstattung sowieso nicht zu bestreiten ist. Aber wir haben noch einen einstündigen Track zu den Dowson Falls gemacht. Danach sind wir um den Berg wieder zurück nach New Plymouth. Davor haben wir aber noch einen Stop beim Back Beach gemacht, der hat nämlich schwarzen Sand :)
Am Sonntag war das Wetter morgens sehr schlecht und deshalb habe ich mich für Innenaktivitäten entschieden. Zuerst bin ich ins City Centre Shopping Centre gegangen und bin ein bischen durh die Läden gestreift. Später bin ich ins Puke Ariki, das i-Site, Museum, Library und Restaurant in einem ist. Habe mich also durchs Museum geschlagen. Ich muss leider sagen, dass ich mittlerweile schon so viele Museen gesehen habe, dass meine Aufmerksamkeitsspanne sehr kurz ist. Also bin ich in die Gowett-Brewster Art Gallery. Die war ziemlich cool, aber leider zu klein um viel Zeit in Anspruch zu nehmen. Tja, mir war also unglaublich langweilig und da kam mir die grandiose Idee ins Kino zu gehen. Das habe ich Abends dann auch gemacht und bin in Ich einfach unverbesserlich 3 :D War unterhaltsamer, als im Hostel rumzugammeln. Leider habe ich mir als Kinosnack so viele Nüsse reingestopft, dass mir unglaublich übel war danach.
Dann endlich Sonnenschein am Montag! Nach meinem letzten vollem Sportprogramm draußen, habe ich noch ein paar wichtige Dinge erledigt. Und zwar habe ich mein Bankkonto aufgelöst und mein Kiwi Handy verkauft. Dann wollte ich über den Coastal Walkway zur Te Rewa Rewa Bridge gelaufen. Das hat eine ganze Stunde gebraucht und die Brücke ist ja auch ganz schnieke, aber eigentlich hatte ich gehofft den Mount Taranaki zu sehen, aber leider war der hinter einer massiven Wolkendecke versteckt. Ich habe noch ein paar Minuten gewartet, aber dann kam eine Regenschauer und ich habe mich wiqeder auf den Weg in die Stadt gemacht. Nachdem ich noch blöd durch die Gegend geirrt bin, habe ich mir im Hostel die Lindenstrasse reingezogen. Dann nochmal kurz an der frischen Luft spazieren gegangen und dann habe ich mir mein recht feuriges Veggie Chilli gemacht. Yum!
Dienstag, mein letzter richtiger Tag in Neuseeland. Das Glück war diesmal auf meiner Seite und die Sonne hat gestrahlt. Das habe ich ausgenutzt bin zum Pukekura Park gelaufen. Der war richtig schön und ich konnte nochmal die Vegetation Neuseelands genießen :) Außerdem gibt es dort einen kleinen, kostenlosen Zoo mit Affen, Vögeln und Farmtieren. Richtig knuffig. Nachdem ich noch etwas durch den Park gewandert bin, bin ich spontan auf den Marsland Hill gegangen. Von dort hat man einen schönen Blick auf den Mount, wenn da nicht diese blöden Wolken wären. Da ich gerade um 12Uhr oben war, hat die Kibby Carillon geleuten oder besser gesagt gespielt. Das ist nämlich ein Glockenspiel.
Nach kurzer Regenerierungspause im Hostel, habe ich mich erneut auf den Weg gemacht. Diesmal zum Paritutu Rock, das ganze braucht eine Stunde. Autofahren kann ja jeder, aber "to walk the whole damn way is how Naddis do it!" ­čĺ¬
Ich bin dann auch irgendwann angekommen, und nun galt es den Berg zu erklimmen. Am Anfang war das ja noch recht easy mit den vielen, schmalen Treppen, die echte Challange kam erst. Man musste den Rest nämlich wirklich eine recht steile Felswand hochklettern und hatte nur eine Eisenkette zum festhalten. Das ganze erinnerte mich wieder ziemlich an das Tongariro Crossing nur in besseren Konditionen.
Oben angekommen war der Blick natürlich hammer, aber mein Freund der Berg hat sich mal wieder ganz schüchtern versteckt. Vielen Dank auch.
Dann ging es ans runterkraxeln und zurück zur Stadt laufen. Ich bin an dem Tag 19km gelaufen, so viel wie beim Tongariro Crossing ­čśŐ 
Ich habe dann noch den Sonnenuntergang angeschaut, bevor es zurück zum Hostel ging. Ich saß über zwei Stunden auf einer Bank und hab ins Meer gestarrt :D Das Meer werde ich auch richtig vermissen in Deutschland, auch wenn ich nicht gerne darin bade, liebe ich es einfach nur dabei zuzusehen wie die Wellen brechen... Es gibt nichts Schoeneres, vorallem wenn man dabei noch in Neuseeland ist <3
Eines kann ich sagen: es war eine brilliante Idee als letzten Stop New Plymouth zu wählen. So eine schöne Stadt, in einer noch schöneren Landschaft.
So das ist das letzte Mal, dass ich mich aus Neuseeland melde. Der nächste Eintrag kommt dann aus dem Flughafen in Hongkong.!!

Ausblick beim ersten Track

Der liebe Mount Taranaki, schuechtern wie immer versteckt sich hinter den Wolken

 Dowson Falls

Der zu ueberquerende Bach :D

 Die Promenade von New Plymouth!

Indeed :)

 Die Te  Rewa Rewa Bridge

Ein bisschen Stadt und Street Art Das Erdmännchen weiss, wie man in der Sonne chillt ;)

Vögelchen im Brooklands Zoo

Endlich habe ich Meinesgleichen gefunden!

The Poet's Bridge im Pukekura Park

 Diesen Berg galt es zu erklimmen!

Und da ging es hoch und vorallem runter!

 Ausblick vom Paritutu Rock

Creeeeepy!

No better way to end my last day in New Plymouth!

 Mein letztes richtiges Fruehstueck in Neuseeland :(

Mittwoch, 05.07.2017

Zur├╝ck in Pukekawa und nur noch eine Woche in NZ

Die letzte Woche in Whangarei war leider ziemlich verregnet, deshalb wurden wir etwas kreativ. Biggi hat mich in die Künste des Tiffanyglasmachens eingeweiht. Also habe ich mich an einem abstraktem Etwas versucht und es sah am Ende garnicht sooo schrecklich aus. Außerdem waren wir noch in der Stadt shoppen und ich habe mich verleiten lassen Schuhe und eine Abercrombie-Jacke, die auf 21$ (!!!) reduziert war, zu kaufen. Und endlich habe ich alle meiner Souvenirs zusammen! Also freut euch!
Ansonsten haben ich mir Serien reingezogen und am Freitag sind wir dann alle zusammen essen gegangen. Wir waren bei einem Mongolen, wo man sein Fleisch und Gemüse zusammenstellen und würzen und dann wurde das alles vor deinen Augen auf einer heißen Platte gebraten. So yum!
Am Samstagabend haben wir dann das All Blacks Spiel gegen die Lions angesehen und es war die letzte Nacht, wo wir alle zussmmen waren, da Karl-Heinz am Sonntagmorgen geschäftlich nach Perth reisen musste.
Biggi und ich haben dann am Sonntag mit den Pferden gearbeitet und sind mit Zorro spazieren gegangen. Montag ging es frühs nach Whangarei zur Bushalte. Es fiel mir echt schwer meine deutsche Family und all die Tiere zu verlassen.
Um 9:15Uhr ist der Bus dann gestartet nach Auckland. Gegen 12Uhr war ich dann dort und wollte ursprünglich meinen Backpack in einem Locker verstauen und meinen Tag, bis um 16:45Uhr mein Bus nach Pokeno fährt, in der Stadt verbringen.
Tja die Locker waren aber entweder belegt, zu klein oder defekt... Da war ich natürlich erstmal sehr entrüstet und habe mich schon darauf eingestellt den ganzen Tag in diesem abgegammelten travel Office sitzen muss. Doch dann kam mir der Geistesblitz, dass ich doch mein Zeug im IEP office kostenlos verstauen könnte! Gesagt, getan. Danach habe ich mir einen Salat geholt und habe mich im Viaduct Habour an die Promenade gesetzt und in der Sonne gegessen. Ich hatte noch so viel Zeit, dass ich noch im Wynard Quarter spazieren gegangen bin. War dann bis mein Bus kam noch im Office Wlan schnorren und dann ging es nach Pokeno. Es war so viel Verkehr, dass ich erst um 18:15Uhr ankam und meine Hostmum mich dann abgeholt hat. Es war irgendwie ein seltsames Gefühl, weil es mir noch garnicht so lange vorkam, dass wir uns verabschiedet haben. Wir mussten dann noch einkaufen und Caitlin vom Basketball abholen. Und dann war ich wieder in Pukekawa, dass ich vor über 9 Monaten verlassen habe. Es war wirklich schön wieder alle zu sehen. Zurzeit haben sie auch noch eine Wwooferin aus Deutschland, was ich sehr begrüße, da ich tagsüber nicht immer alleine bin.
Was aber äußerst unerfreulich war, war dass es unglaublich zapfig kalt war im shed und ich dachte ich würde nachts erfrieren.
Am Mittwoch sind Anna (wwooferin, die glücklicherweise ein Auto hat) und ich zum Mount Willam gefahren zu dessen Spitze ein unglaublich matschiger Weg führte. Meine Wanderschuhe waren danach einheitlich braun.
Außerdem sind wir am Freitag noch zum Karangahake Gorge gefahren und haben dort einen Track gemacht. Das war richtig cool, weil es durch einen alten Eisenbahntunnel und so Minenschächte ging. Richtig creepy!
Samstagabend kamen dann die Großeltern wieder vorbei, um das zweite Testspiel der All Blacks zu gucken (haben diesmal verloren :/). Ich war etwas enttäuscht, weil die Omi nicht zuordnen konnte und sich also nicht an mich erinnert hat :(
Am Sonntag sind wir dann nochmal weggefahren, diesmal zum Manukau Heads Lighthouse und Awhitu Regional Park.
Ich habe die letzten Male dann Abends mal wieder den Kochlöffel geschwungen!
Die Tage vergehen recht langsam, weil ich bis die Kiddies kommen nicht wirklich etwas zu tun habe.
Heute in einer Woche geht es aber los und ich fliege wieder nach Hause. Die Vorstellung ist noch sehr unwirklich, aber da es nun sehr bald bevorsteht, freue ich mich auch sehr. Hätte man mich vor 3 Monaten gefragt, ob ich mich auf Deutschland freue, hätte ich nein gesagt, aber jetzt habe ich alles gesehen (zumindest nachdem ich in New Plymouth gewesen sein werde(?) :D), alles erlebt und nach einem ganzen Jahr auf reisen, ist es auch schön wieder den Alltag zu leben und mein matschiges Gehirn wieder anzustrengen!

 Meine supertolle Tiffanyglas Kreation

 yummy Stärkung beim shoppen

 Chickens everywhere!

 cuteness overload ­č匭čÉ ­čÉ▒

 Auckland zum letzten Mal...

Auf dem Mount William

Im Old Train Tunnel im Karanhahake Gorge

 Da wo die kleinen schwarzen Löcher sind, sind wir durchgelaufen

 Ausblick von den Manukau Heads und das lighthouse

Dienstag, 13.06.2017

Der letzte Monat hat begonnen

Die Tage ziehen vorbei und ich fühle mich richtig wohl hier bei meiner deutschen Zweitfamilie. Einmal waren wir nachmittags auf dem Hof von einem Freund von Biggi, der Horse Treks anbietet und da liegt nahe, dass wir auch einen machen. Ich durfte auf Chevy reiten, einem Palomino. Wir sind dann durch Paddocks voll mit Kühen und wunderschönen Hügellandschaften geritten. Es war einfach super und ich hatte mir ja eigentlich immer gewünscht so etwas in NZ zumachen ­čÖé
Endlich machen wir auch wieder Fortschritte mit den Pferden, sodass ich wieder auf Riccardo reiten konnte. Das einladen in den Anhänger haben wir auch geübt und bei allen außer Tonto funktioniert das toll. An einem Mittwoch sind Biggi und ich nach Auckland zum shoppen gefahren. Erst gings zu einem deutschen Bäcker, dort haben wir Brot und Brezen gekauft ­čÖé Dann gings in diverse Krimskrams-Läden und in das Westlife-Shoppingcentre in Albany. Am Ende waren wir noch in einem Chinaladen, wo es günstiges Obst und Gemüse gab und Tonnen an verschiedenen Soßen und Pasten! Letztes Wochenende sind wir dann mit Zorro an denn Strand zur Bland Bay gefahren. Das war so schön! Dass man so schnell an einen Strand gelangt wird mir in Deutschland fehlen. joa sonst haben wir noch Ginster in rauen Mengen gezupft, Bäume gepflanzt, ich habe Unkraut gejätet und Petersilie, die sich etwas über den Schotter verbreitet hat :D

Jetzt habe ich nur noch einen Monat vor mir, bis ich zurück nach Deutschland fliege. Die Freude überwiegt mittlerweile, und dennoch stehe ich manchmal in der Natur und schaue in die Ferne und fange fast an zu weinen, weil ich Neuseeland verlassen muss.
Ich werde hier in Whangarei noch diese und nächste Woche bleiben und dann zu meiner Au Pair family gehen. Vorallem den Hund und die Pferde werde ich richtig vermissen, weil ich sooft mit Zorro spazieren gehe und fast jeden Tag mit den Pferden arbeite und vorallem Riccardo in mein Herz geschlossen habe. Das letzte Mal als ich auf Tonto reiten war wollte er irgendwann so schnell nach Hause, dass er fullspeed über den Hügel zurück zum Shed galoppiert ist :D Das hat Spaß gemacht und mir einen ganzschönen Adrenalinkick verpasst.
Trotzdem freue ich mich nochmal auf Veränderung und vorallem auf meine letzten Tage als waschechter Backpacker in New Plymouth!

 Einfach mal durch ein paddock reiten und von Kühen angestarrt werden :D

 Die "Crew" :)

Pure heaven on earth!

Achja eine Katze gibts auch :) Mimi <3

Happy weeding :D

Tonto <3

Free <3

Riccardo <3 <3 <3

I love these guys <3

Samstag, 20.05.2017

Zur├╝ck zu den Wurzeln --> nach Whangarei

Am Samstag ging es dann nachmittags zur Busstation. Ich habe es tatsächlich nicht vermisst mit meinem schweren Backpack und hunderttausend Extrataschen durch die Gegend zu latschen. Bin vollkommen fertig beim Intercity Bus angekommen, mit dem ich dann nach Whangarei gefahren bin. Es ist wirklich lustig, weil ich ja ganz am Anfang meiner Reise auch als erstes nach Whangarei gefahren bin und so habe ich auch zum dritten Mal an der gleichen Raststätte gehalten. In Whangarei wurde ich dann von meinem Host abgeholt und wir sind nach Hause gefahren. Ich wohne bei einem deutschen Paar aus dem Schwabenländle, die vor 5 Jahren ausgewandert sind und jetzt im ländlichen Whangarei wohnen mit einem Hund, einer Katze, Hühnern, zwei Kühen und drei Pferden. Deshalb bin ich auch gekommen, um mit den Tieren zu helfen. Habe bei der Ankunft gleich alle Tiere kennengelernt. Brigitte arbeitet zwar nicht, aber trotzdem ist es schwer drei Pferde aktiv zu halten. Am ersten Tag ging es dann gleich ans reiten. Zuerst habe ich es mit Riccardo versucht, aber er wollte manchmal nicht so wie ich, deshalb war ich leider nicht so erfolgreich, was mich sehr deprimiert hat. Wir haben dann nicht so lange mit den Pferden geübt, da sie sich erstmal überhaupt daran gewöhnen mussten zu arbeiten. An den nächsten Tagen haben wir immer wieder mit ihnen trainiert und ich bin mit Tonto übers Paddock geritten. Außerdem waren wir spazieren mit dem Hund Zorro, einkaufen und ich habe einmal indisch gekocht ­čśÇ Am Freitag war das Wetter so schlecht, dass wir den ganzen Tag nur gebacken haben für das Café einer Freundin von Biggi. Ich kam mir vor wie in der Weihnachtsbäckerei ­čÖé Am Samstag bin ich dann mal wieder einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen: weeding! Habe den ganzen driveway von den kleinen Plänzchen befreit, die sich zwischen die Kieselsteine durchkämpfen.
Ich weiß schon garnicht mehr wann, aber irgendwann waren wir mal Souvenirs shoppen und haben dann ein Paket gefüllt, dass auf dem Weg nach Deutschland ist.
Es ist wirklich super hier und ich fühle mich wie zuhause, aber trotzdem habe ich ein unheimlich schlechtes Gewissen, wenn ich nicht arbeite ­čśĽ Wie lange ich bleibe weiß ich auch noch nicht, jetzt habe ich ja nicht mal mehr 2 Monate hier und dennoch fällt es mir schwer sie sinnvoll zu füllen.
Jetzt bin ich ja wieder hier in Whangarei und immer, wenn ich an Orte komme, an denen ich schon vor 10 Monaten war kommt es mir so vor, als wäre es in einem anderen Leben gewesen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich schon immer hier lebe und durch die Gegend tingel. Und dann kommen wieder so Momente, wo ich denke, dass Alles nie passier ist. Wirklich seltsam. Mal sehen, was die letzten Wochen noch bringen!

 Das Haus

Der Ausblick :)

 Free (der ein kleines nervöses Nervenbündel ist)

 Tonto (der gechillteste von allen)

und Riccardo (mein Liebling, auch wenn er mittlerweile sehr ängstlich ist)

   Meine obligatorischen Pferde-Selfies

Zorro :)

Walking my doggo :D

 Mal wieder indisch :D

Backe, backe Plätzchen (das glasieren hat unglaublich lange gebraucht!)

 That's New Zealand!

 Spazieren gehen am Strand. Den Berg, den man rechts sieht habe ich vor 10 Monaten erklommen. Es ist der Mount Manaia, falls sich noch jemand erinnert. Es war schweißtreibend.

http://naddigoesnewzealand.auslandsblog.de/whangarei-tag-1/   <-- wenn ihr nochmal einen flashback wollt ;)

Außerdem haben die folgenden Einträge neue Bilder, da ich nun wieder mehr Speicherplatz habe!
http://naddigoesnewzealand.auslandsblog.de/ereignisreiche-wochen/
http://naddigoesnewzealand.auslandsblog.de/der-alltag-ist-da/
http://naddigoesnewzealand.auslandsblog.de/last-days-in-christchurch/

Freitag, 05.05.2017

Von Hervey Bay, auf die Whitsunday Island, nach Cairns und zur├╝ck nach Auckland

Nach Hervey Bay gings weiter nach Agnes Water. Wir hatten richtig Glück und waren wenige Leute im Bus, sodass wir zwei Sitze für uns hatten. Der Busfahrer hat sogar schon gefragt, ob jemand eine DVD dabei hat, weil wir so eine kleine Crew waren ?
Abends um 18:45Uhr kamen wir in Agnes Water an. Ein Shuttle hat uns dann wieder zum Hostel gefahren. Agnes Water an sich ist ziemlich winzig und besteht irgendwie nur aus einem Einkaufszentrum. Gleich anliegend ist dann 1770. Die einzige Stadt der Welt mit Zahlen als Namen. Der kommt außerdem daher, dass James Cook 1770 hier ankam. Jedenfalls hatten wir für den nächsten Morgen einen 3-stündigen Surfkurs gebucht. Das Hostel-Shuttle hat uns zur Surf School gebracht dort wurden wir vom einen Instructor Grom etwas eingewiesen. Der Kerl hat aber in jedem Satz mindestens einmal "guys" gesagt, dass ich garnicht darauf achten konnte, was er gesagt hat ?
Wir waren eine ziemlich große Gruppe und sind dann erstmal Richtung Strand gewatschelt und wurden im surf shed von unserem zweiten Instructor begrüßt. Dort lagen auch alle Surfbretter, die wir dann an den Strand tragen mussten. Mein Arm war gerade lang genug, um das Brett zu umfassen. Am Strand haben wir Wetshirts bekommen und uns wurde der ganze Sicherheitskram erzählt. Dann hat er uns erzählt, wie man auf dem Brett liegt und dann auspringt, wenn man auf der Welle ist. In der Trockenübung fande ich das auch noch sehr einfach. Dann gings in Reih und Glied ins Wasser. Während wir zu den instructors im Wasser liefen kamen immer wieder Wellen, die man im Stehen bezwingen musste. Außerdem waren auf dem Grund viele Steine, die man nichr wirklich gesehen hat. Bei meinem ersten Versuch war ich echt gur und war die ganze Welle gestanden. Dann als ich mich fürs zweite Mal anstellte hat mich eine Welle unter Wasser gedrückt und ich hatte sowohl im Mund, als auch in den Augen und vor allem in der Nase Salzwasser. Meine Stimmung wurde dadurch schon etwas verdunkelt. Als ich dann auch noch beim zweiten Versuch runterfiel und beim nächsten Anstehen mein Knie an einem Stein aufschlug wars mit der Freude dahin. Und gefroren habe ich auch noch! Trotzdem habe ich es noch ein paar Mal versucht, habs aber irgendwie immer verschwitzt aufzustehen und bin dann liegend auf der Welle geritten. Nunja, besonders erfolgreich war ich also nicht, aber alles in Allem hat es doch Spaß gemacht und günstig war es auch ? Und wenn das Ganze im Süßwasser stattfinden würde, würde ich es öfter machen.
Jedenfalls sind Luise und ich nach der lesson im Bikini und nassen Haaren noch schnell einkaufen gegangen und dann zurück zum Hostel. Nach dem Mittagessen haben wir das Shuttle in die Stadt wieder genommen, da wir Wäsche waschen mussten im Waschsalon. Während die gewaschen wurde habe ich Sporr im Park gemacht und als alles fertig war und das Shuttle auch endlich wieder kam gings ins Hostel. Dort haben wir meine guten, alten NZ-Corn Fritters gemacht. Yummy!
Den nächsten Tag mussten wir uns irgendwie im Hostel rumdrücken bis um 21:40Uhr unser Bus nach Airlie Beach kam. Also haben wir Sachen angeschaut, Karten gespielt und gekocht. Das Shuttle hat uns dann Abends wieder in die Stadt zur Bushalte gefahren. Die Fahrt war diesmal garnicht so schrecklich, auch wenn man insgesamt nicht besonders viel geschlafen hat.
In Airlie Beach haben wir unsere Sachen im Hostel verstaut, haben uns auf unserem Boot eingecheckt und nachmittags Freunde von der Luise getroffen, die zufällig auch vor Ort waren. Später habe ich noch in der Abenddämmerung Sport gemacht. Das sah wirklich richtig schön aus an dem kleinen Strand ?
Dann sind wir aber auch relativ früh in die Heia. Am nächsten Tag mussten wir dann auschecken und haben unsere Backpacks im Hostel gelagert, da es um 14:30Uhr auf zum Hafen ging zu unserer Whitsundays Segel-Tour. Unsere Gruppe war zum Glück recht klein. 11 Leute und 2 Crewmitglieder. Zuerst haben wir unsere Swimsuits bekommen und sind dann zum Boot, der Mandrake. Ich hatte ja erst meine Bedenken, ob wir da alle reinpassen, weil es ziemlich klein war. Aber es funktioniert. Wir sind erstmal losgefahren und haben uns alle kennengelernt. Das Boot ist ein kleines Segelboot und unter Deck sind die Betten, Küche und das Klo.
Noch nie war es so ein Abenteuer aufs Klo zu gehen ? Der Raum ist sehr beengt und nunja es schaukelt sehr stark und das Klo gleicht einer kleinen Schüssel. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Später gab es dann Abendessen: Tacos!
Ich war sehr überrascht, dass ich nicht seekrank wurde, selbst als es dann ans schlafen ging nicht. Ich war in einem der oberen Betten, die echt winzig sind und es schaukelt wie sau in der Nacht und es war auch sehr schwül dort unten, weshalb ich auch mal 1 Stunde wach lag. Aber ich habe es irgendwie geschafft recht gut zu schlafen. Der Motor wurde um 5Uhr morgens schon wieder gestartet, aber wir mussten alle erst eine Stunde später oder so aufstehen. Nach dem Frühstück sind wir zum Whiteheaven beach gefahren, der der zweitschönste Strand der Welt sein soll.
Wir wurden in zwei kleinen Gruppen mit so einem wintzpintz Schlauchboot auf die Insel gebracht, was in mir schon Angstzustände ausgelöst hat. Nunja leider war das Wetter richtig bescheiden und es hat auch noch angefangen zu regnen, sodass das Beachfeeling weg war. Trotzdem sah es recht schön aus, da der Sand dort zu 99% aus Quarz besteht und deshalb total weiß ist. Wir hatten 3 Stunden dort und standen mehr oder weniger immer am gleichen Aussichtspunkt.
Nach dem Beach ging es zurück auf das Boot und zum ersten Schnorchel-Spot. Es war ja das erste Mal, dass ich schnorcheln gehen sollte und dementsprechend mulmig war mir zumute. Wir haben also alle unsere sexy Stinger Suits angezogen und haben Schnorchel-Masken bekommen. Zum Glück haben wir Schwimmnudeln bekommen mit denen es um einiges einfacher war sich über. Wasser zu halten, vor allem wenn man mal seine Brille ausleeren musste. Jedefalls wurden wir wieder mit dem Mini-Boot zum Riff gefahren und schwupps war man im Wasser, das zu meiner Freude recht warm war. Am Anfang habe ich dem Schnorchel irgendwie nicht vertraut und immer die Luft angehalten, wenn ich meinen Kopf unterwasser getan habe, aber nach einer Zeit gings dann doch, auch wenn sich das atmen irgendwie wie Darth Vader angehört hat ?
Beim ersten Riff hat man noch nicht allzu viel gesehen, da vor ein paar Wochen ja der Sturm Debbie hier oben gewütet hat und das Riff und die ganzen Inseln ziemlich zerstört hat. Beim zweiten Spot hatten wir schon mehr Glück und haben Korallen und viele Fischies gesehen! Das war echt beeindruckend.
In der Nacht habe ich so gut wie garnicht geschlafen und war froh als es endlich Morgen war und wir vor allem anderen wieder geschnorchelt haben. Dieser Spot war auf jeden Fall der Beste. Es war manchmal sehr flach, sodass ich leider einmal eine Koralle mit meinem Knie gestreift habe. Sehr cool war auch, dass ich öfters durch Fischschwärme geschwommen bin ?
Zurück an Bord ging es nach dem Frühstück wieder zurück nach Airlie Beach. Das Wetter auf dem Boot war nochmal so schön, dass wir uns alle an Deck gesonnt haben. Pünktlich als wir wieder in die Stadt laufen wollten hats dann einen Wolkenbruch gegeben und Luise und ich mussten uns Not unterstellen.
Den Rest des Tages haben wir im Internet verdödelt, da wir ja auf unseren Nachtbus warten mussten.
Der ging um 20:40pm und war so schön leer, dass wir richtig viel Platz hatten. Um 5Uhr morgens sind wir dann in Cairns angekommen und es ist definitiv nicht zu emlpfehlen nach zwei unerholsamen Nächten auf einem Boot eine weitere unerholsame im Bus zu haben. Aber immerhin konnten wir sogar schon im Hostel einchecken und haben uns dann nochmal ins Bett gelegt bis 10:30am.
Da es unglaublich warm ist in Cairns haben wir uns erstmal an die künstlich angelegte Cairn Lagoon gechillt. Sind dann noch in der Gegend rumgelaufen und haben abends Lasagne gemacht. In einem Topf, in der Mikrowelle. ? Es gab nämlich dummerweise keinen Ofen. Sie war aber erstaunlich gut.
An meinem letzten ganzen Tag in Aussie sind wir nochmal zur Cairns Lagoon und waren schwimmen und sonnen lassen. Zum Lunch sind wir zu Meldrum's Pies gegangen, weil die so preisgekrönt sind und es eine riesen Auswahl geben sollte. Tja, leider war schon fast alles weg und so habe ich eine Pilzquiche gegessen. Naja, recht überteuert für das, was man bekommt.
Abends sind wir zum supertollen kostenlosen Aqua Zumba gegangen ? Das war sehr lustig, vorallem weil der Instructor ein ziemlich dicker Mann war, der einem eher nur gesagt hatt, was man machen soll, sich aber erstaunlich gut bewegt hat ?
Danach sind wir in Bikini und Handtuch durch die Stadt gelaufen, zurück zum Hostel, um uns für unser Abschiedsessen fertig zu machen.
Ganz nach meiner Tradition waren auch wir indisch essen, das war ich schon mit allen anderen, die ich zum letzten Mal gesehen habe. Und es war mal wieder mega lecker!!
Am Donnerstag ging es dann nach einem ganzen Monat zurück nach Neuseeland. Bin mit dem Shuttle zum Airport gefahren, habe eingecheckt, gewartet und hatte im Flugzeug einen Platz am Fenster und eine ganze Reihe für mich alleine.
Läuft ? Dann war ich endlich zurück zuhause in Neuseeland. Bin dann mit dem Shuttle in die Stadt und in mein Hostel, wo ich auch schon bei meiner Ankunft war.
Den nächsten Tag über war ich im IEP office meine restlichen Sachen abholen, alles in meinen Backpack stopfen und Sport machen.

 

Unsere Surf-Crew!

Tadaa! Oben haben wir geschlafen. Es war nicht gerade ein Traumbett :D

Das Schiff von innen.

 

Bootromantik. Tatsechlich war es an Deck um einiges angenehmer, besonders wenn die Sonne geschienen hat und man sich sonnen konnte

Der zweitschoenste Strand der Welt wurde eher zu kalten und nassen Hoelle

So soll es eigentlich aussehen. (Das ist ein Google-Bild)

 

Super sexy Stinger Suit! (Wat eine tolle Alliteration! :O ) Man beachte auch mein wunerschoenes Haupthaar!

Cairns Lagoon

 

Das letzte Abendmahl ;) Wie immer: INDISCH!

 Flying back home over the Great Barrier Reef !

Dienstag, 25.04.2017

Brisbane und Fraser Island Tour

An unserem letzten Tag in Brsbane waren wir erstmal in der library, um unsere restlichen Hostels zu buchen und alles mal aufzuschreiben, damit wir mit den ganzen Touren und Busfahrten nicht durcheinander kommen. Dann sind wir zurueck zum Hostel. Sind dann mit der kostenlosen City Hopper Faehre nach Kangaroo Point (Stadtteil) gefahren, denn dort fuehrte ein schoener Weg entlang der Kueste zurueck zur City. Um uns die Zeit zu vertreiben haben wir Leute dabei beobachtet, wie sie Fotos vor den Brisbane Buchstaben machten. Als es dann dunkel wurde sind wir nochmal auf die Faehre und sind die ganze Runde gefahren. Hat 1 1/2 Stunden gebraucht! :D Danach war uns ziemlich kalt und wir sind schnell zurueck ins Hostel. Dort hat man unsere Kuehltasche wohlso bloed in der Gegend rumgeschleudert, dass der ganze Joghurt darin verteilt war. Nach einer langen Saeuberungsaktion gabs dann Abendessen.
Unser Bus nach Noosa am naechsten Tag ging um 10:30Uhr. In Noosa wurden wir von einem Shuttle zum Hostel gebracht. Falls sich jetzt irgendjemand denkt: aber ihr wolltet doch ins Bushcamp zum Kanufahren? Jaja, das war der Plan, aber da wir es quasi kostenlos dazubekommen haben und uns die Erfahrungsberichte erschaudern lassen haben, haben wir das gecancelt :D
Am einzigen ganzen Tag in Noosa waren wir im Noosa National Park, in den man gleich ueber den Strand kommt. Dort sind wir den Coastal Walk gelaufen. Der war schoen, bis auf den einen Strand, wo uns ploetzlich ein aelterer, unbekleideter Mann entgegen kam... Das war wohl ein inoffizieller FKK-Strand.
Ueber den Weg gelangten wir auch in die Stadt (unser Hostel liegt im Vorort Sunshine Beach). Wir sind ein bisschen am Strand und in der Stadt entlang gelaufen, bis der Hunger sich meldete. Wir haben eine Burgerbude entdeckt, vor der eine beachtliche Schlange stand und da es das guenstigste war haben wir uns entschieden einen Burger zu probieren. Die Kette schien wohl sehr beruehmt zu sein, deshalb wollte ich auch testen, ob es an den Q-town Fergburger rankommt. Nein, tut er nicht. Ich hatte einen Chickenburger, aber der war erstens recht klein fuer den Preis und zweitens nix Besonderes. Nur Chicken, Salat, Tomaten und Sosse. Naja den Hunger hats gestillt :P
Danach sind wir noch einkaufen gegangen und zurueck zum Hostel gelaufen. Am naechsten Tag ging unser Bus nach Hervey Bay, von wo die Fraser Tour startet. NAchmittags haben wir im Hostel eingecheckt und spaeter gab es eine Einfuehrung. Man darf keinen grossen Backpack mitnehmen und Duschen gibt es auch nicht. Also war leben mit dem Noetigsten angesagt. Wir wurden alle in Gruppen eingeteilt und sollten all unser Essen einkaufen. Wir beide haben dann aber nur zweit eingekauft. Das hat unser Geldbeutel jubiliert! Luise und ich haben dann auf Sandwich Produktionsfirma gemacht :D Das Essen sollte fuer diese Tage also sehr einfach ausfallen. Der naechste "Morgen" begann bereits vor 5Uhr, da ich nochmal duschen wollte. Um 6Uhr mussten wir auschecken und dann gabs nochmal Sicherheitsvideos. Danach haben wir uns in die 4 Vierradantriebsautos aufgeteilt und sind zur Faehre gefahren. Luise und ich waren in einem Auto mit 5 anderen deutschen Maedels. Um 8:40Uhr ist die Faehre dann auch endlich losgefahren.
Auf Fraser Island (die groesste Sandinsel der Welt) sind wir dann zu unserer ersten Destination Lake Birrabeen gefahren. Das Wetter war leider nicht besonders gut, hat zwischendurch immer geregnet. Der Sand bei dem Strand war richtig weiss und wir sind dann alle schwimmen gegangen. In den See fallen immer so Blaetter, die ihr Oel an das Wasser abgeben, sodass es irgendwie gut ist fuer die Haut. Zum Glueck sind alle Seen hier Suesswasser. Es ging dann nach dem Lunch (unbefriedigendes Labbertoast-Sandwich :/ ) weiter zum Lake Wabby. Der Weg dorthin fuehrte ueber eine riesige Duene, sodass man sich wie in der Wueste fuehlte, nur das daneben gleich Regenwald war. Es ging dann steil runter zum See, indem so kleine Fische schwimmen, wie im Spa, die an einem knabbern. Nach diesem Lake ging es dann ins Camp. Es war am Strand hinter einer Duene. Zwei grosse Zelte, unter einem Tische und (viel zu hohe) Baenke, Grills und ein kleiner Wagen, in dem Essensboxen und ein Herd war. Unter dem anderen waren die Zelte. Wir waren schon um 17Uhr a und dann war es nur so ein Rumgesitze und spaeter Abendessen. Fuer Menschen, die es moegen rumsitzen und zu trinken mag es viellleicht spassig sein, aber so ein Mensch bin ich nun mal nicht. Wir sind irgendwann mit ein paar Leuten nochmal an den Strand und die Sterne waren dort richtig krass. Spaeter kam dann die ganze Horde und hat die Ruhe weggetragen. ;D Irgendwann waren wir aber so mega muede, dass wir schlafen mussten. Eines sei schonmal gesagt: ich moechte nie wieder in meinem Leben zelten! Ich habe so schlecht geschlafen, da es extrem hart war und auch ziemlich kalt. Um 7Uhr morgens wurdem wir dann alle mit "Hangover" geweckt. Sehr unsanft. Dann wurde erstmal gefruehstuckt. Das viel auch nicht wirklich luxurioes aus. Haferflocken mit Milch, aber ungequellt. Um 8:30Uhr gings dann los. Luise und ich mussten diesmal in ein anderes Auto, da in dem einen noch zu viele Fahrer waren. Ab jetzt waren wir im Auto von unserem Guide Tony und eigentlich nur anderen Deutschen. In dem Auto sassen wir uns gegenueber und man wurde ganz schoen krass durch die Gegend geschleudert. Unsere erste Station war Eli Creek. Ein Auslaeufer eines Wasserfalss, in dem man reinkonnte und dann durch die Stroemung zum Ende getrieben wurde. Zweiter Halt waren die Champagne Pools. Ueber so Gesteinsformationen schwappt da eben das Meerwasser rueber und es entstehen Blaeschen. Dritte Station: Indian Head, der oestlichste Punkt auf Fraserw, von dem aus man 360Grad Blick ueber die Insel hatte. Oft kann man dort Haie und Delfine im Meer sehen, aber da ich wie bekannt kein Glueck mit Tiersichtungen habe, haben wir auch keine gesehen. Auf dem Rueckweg zum Camp waren wir noch beom Maheno Shipwreck, dass von 1905-1935 zwischen Aussie und NZ gefahren ist und auch als Krankenhausschiff (?) fungiert hat. 1935 wurde es dann von einem Cyclone bei Fraser angespuehlt und liegt seitdem dort. Bevor wir ganz zurueck sind haben wir nochmal Halt gemacht beim Eli Creek, damit alle die im Salzwasser waren sich abwaschen koennen.
Am Abend gabs dann wieder den gleichen Couscous und das gleiche Abendprogramm: Leute beim sich betrinken beobachten. Die zweite Nacht konnte ich wenigstens besser schlafen und diesmal wurden wir auch sanfter geweckt. NAch dem Fruehstueck wurden alle Sachen gepackt und nochmal sauber gemacht, dann sind wir zum einzigen Ziel des Tages: Lake Mackenzie. Der war richtig schoen und die Sonne hat richtig schoen und die Sonne hat zum Glueck froehlich vor sich hingeschienen. Unser Guide hat gesagt, dass man sich mit dem Sand dort die Haare waschen kann, das wurde natuerlich sofort ausprobiert und tatsaechlich fuehlten sich die Haare danach frischer und weich an. Trotzdem ersetzt es keine Dusche. Um meinen weissen Bauch zu braeunen haben wir uns die ganze Zeit gesonnt. Zum Lunch sind wir dann zum Kingfisher Resort und von dort mit der Faehre zurueck aufs Festland. Im hostel haben wir dann wieder eingecheckt, eingekauft, ich habe ausgiebig Sport gemacht und dann endlich wieder geduscht. Mein Bauch ist tatsaechlich brauner, ich habe aber auch einen leichten Sonnenbrand am Oberkoerper bekommen. Wir haben dann noch gekocht und uns dann unseren verdienten Schlaf in einem Bett geholt.
Fazit zur Fraser Island Tour: Ich war ja anfangs sehr skeptisch gegenueber Allem, aber im Grossen und Ganzem hat es Spass gemacht, man hat schoene Sachen gesehen und besonders das Durchschuetteln im Auto war irgendwie lustig :D Auf die harten Yogamatten, die nicht vorhandenen Kissen und Duschen und den Alkoholkonsum der Anderen haette ich aber verzichten koennen :P

  Sunshine Beach vom Noosa National Park aus.

Main Beach in Noosa

Burger in Noosa, die definitiv nicht an den Fergburger rankommen ;)

Sandwich Factory :D

 Lake Birrabeen

Lake Wabby

Der Sternenhimmel ueber Fraser Island !

Ein Dingo! Die sind auf Fraser Island sehr verbreitet und man muss auch aufpassen, weil die einen natuerlich auch angreifen koennen. Deshalb mussten wir immer, wenn wir unser Camp verlassen mit Dingo-Sticks durch die Gegend laufem :D

 Unsere Autos

   Die Champagne Pools

 Ausblick vom Indian Head aus

Cars in action!

 Maheno Shipwreck

Lake Mackenzie und ein Gruppenfoto :)

Sonntag, 16.04.2017

Sydney, Blue Mountains, Byron Bay und Brisbane

Nächster Tag in Sydney! Heute wollten wir nach Manly (ein Stadtteil ziemlich am Ende des Hafens) mit der Fähre fahren. Hatten ziemlich die Touri-Massen unterschätzt und so stand eine riesige Schlange an. Wir konnten erst mit der Fähre um 12Uhr fahren und mussten leider auch drinnen sitzen, weil es gestopft voll war draußen. In Manly sind wir erstmal etwas durch die Stadt gebummelt und haben dann unseren Walk begonnen. Der ging 10km an der Küste zur Spit Bridge. Der Weg war ganz nett, aber halt ein City Track, sodass man eigentlich immer auch Häuser blickte. Außerdem war es verdammt heiß :D Es war eine schöne Abwechslung zur Großstadt. Nach nichtmal 3 Stunden waren wir angekommen und sind mit dem Bus zurück zur City und ins Hostel. Am Abend hats krass geregnet und sogar geblitzt, zum Glück waren wir da nicht mehr draußen.
Montag war Shopping-Tag! Und das war nach 9 Monaten echt mal wieder nötig! Natürlich wurde ich beim H&M fündig.
Nach dem shoppen sind wir zum Darling Harbour gelaufen. Das Wetter war so ranzig kalt mit ein bisschen Regen und extrem windig, dass wir uns in einer Mall die Zeit vertrieben haben. Später sind wir dann in die State Library und Luise hat eine kleine Lebenskrise bekommen, weil sie nicht wusste, ob sie mit reisen soll oder noch weiter auf Jobsuche gehen soll. Ich hab dann vorgeschlagen, dass wir doch einfach mal ein paar Recruitment Agencies abklappern, so hab ich das in Christchurch ja auch gemacht. In Aussie sind die aber irgendwie seltsam.
Am Dienstag sind wir dann mit der Bahn nach Bondi Beach gefahren, der ist ja weltberühmt. Für mich letztendlich aber nur ein Strand wie jeder andere :D
Trotzdem ganz schick. Aber das Wetter war schon wieder recht bescheiden, sodass der Strand sehr leer und es richtig windig war. Deshalb saßen wir nicht so lange am Strand. Sind dann noch ein Teil vom Coastal Walk gelaufen und dann zurück in die City. Abends sind wir nochmal zur Harbour Bridge und Opera House.
Mein Fazit zu Sydney ist: etwas überbewertet und hektisch, aber ich habe einfach bemerkt, dass ich kein Großstadtmensch bin. Melbourne hat mir aber besser gefallen.
Am Mittwoch sind wir dann nach dem Auschecken mit der Bahn nach Katoomba in den Blue Mountains National Park gefahren. Das hat 2 Stunden gebraucht. Wir sind dann noch zu den Three Sisters gelaufen, das ist so eine große Gesteinsgruppe. Am nächsten Tag waren dann Wanderungen angesagt. Zuerst vom Echo Point (3 sisters) zu den Katoomba Falls und dann in die andere Richtung zu diversen Lookouts. Der National Park sah wirklich sehr schön aus und die Luft war so viel besser als in den Cities. Sehr wohltuend. Wir sind dann nach dem Mittagessen mit dem Zug nach Wentworth Falls gefahren und wie der Name schon sagt, gab es dort einen Wasserfall. Zu dem sind wir dann über einen Waldweg gelaufen. Die Falls fielen richtig tief nach unten, das war krass! Es ging dann an der Klippe so ewig viele Treppen nach unten und da wir dachten man hätte da nen tollen Ausblick sind wir einige nach unten. Als der Blick auf die Falls aber irgendwie immer mehr verschwand sind wir wieder hoch gelaufen und dann einen Weg unter einem Klippenvorsprung zu diversen Lookouts gelaufen. An dem Tag habe ich es etwas bereut meine Hikingboots nicht mitgenommen zu haben, da es stellenweise doch recht matschig war, aber meine Schuhe haben es überlebt aufgrund artistischer Einlagen über den Matsch :D
Freitag gings dann zurück nach Sydney. Dort haben wir ganz dreist unsere Backpacks in dem Hostel, in dem wir vor Katoomba waren gelagert, da es dort um einiges billiger war als am Bahnhof. Dann sind wir in einen Park, wo ich erstmal Sport gemacht habe. Leider war der Boden irgendwie noch feucht und so war meine Hose danach nass und mein weißes (!) Sporttop nicht mehr ganz so weiß...
Als wir dann losgegangen sind zum Supermarkt haben wir leider feststellen müssen, dass echt ALLE zu hatte wegen Karfreitag. In einer Stadt wie Sydney! Einfach krass. Dann mussten wir uns bei einem schweineteuren Convenience Store eindecken, wo Obst 1,50$ gekostet hat -.- Habe mir dann aber noch einen Snack Wrap von McDonalds mitgenommen. Der war wenigstens günstig, aber hat geschmeckt wie alles andere vom Maccas...
Um 18Uhr ging mein Bus nach Byron Bay, schon wieder über 12 Stunden Fahrt hatte ich vor mir. Die Luise hat leider nicht rechtzeitig gebucht und musste einen anderen nehmen.
Um etwa 7Uhr kam ich morgens in Byron Bay an und bin erstmal zum Strand. Später kam dann Luise an und wir haben unser Gepäck bei Greyhound gelagert, dort wurden wir dann angelabert und mit Tourangeboten erschlagen. Für mich war das alles viel zu viel, weil ich eigentlich einen gechillten Urlaub wollte ohne tausende von Dollar auszugeben. Tja, letztendlich haben wir uns doch überreden lassen und 815$ (NZ Dollar) für die Touren gezahlt... Man darf gespannt bleiben. Wir sind noch zum Lighthouse gewandert und um 16Uhr ging der Bus nach Brisbane.

Dann war auch schon Ostern! WIr sind morgens gleich einkaufen gegangen für unseren Brunch, wir haben uns sogar 2 Schokoosterhasen gekauft :) Auf der Dachtereasse haben wir uns dann vollgestopft. Danach waren wir erstmal die City erkunden. An der Southbank gibt es so ein tollen künstlich angelegten Strand da sind wir am Nachmittag hin. Abends haben wir unsere Osterhasen verspeist. Unglaublich, aber war ich habe tatsaechlich 75g Schokolade gegessen!!
Am Montag wollten wir dann ins Lone Pine Koala Sanctuary, haben aber erstmal den ersten Bus verpasst und mussten eine Stunde auf den naechsten warten. Aber es hat sich gelohnt. In dem Zoo sind eben alle moeglichen Tiere Australiens und sogar Schnabeltiere!!!! OMG die sind so süß! Richtig cool war der der "Streichelzoo". Anders als in NUernberg gab es hier aber Kaengurus, Wallabys und Emus, die man fuettern und streicheln konnte!! Mein Highlight war aber natuerlich das Foto mit dem Koala. Meiner hieß Rodney und war echt ganz schoen schwer :D Und er hat mir mit seinen Krallen in de Schulter gestochen!

 Sydney Opera House &

 Harbour Bridge

 einer der vielen Ausblicke beim Coastal Walkway von Manly

 die 3 Sisters im Blue Mountains National Park (naja die 3rd sister bin auf dem Bild ich :D)

 Die mega hohen Wentworth Falls

 der National Park

 Leuchtturm von Byron Bay

 Osterbrunch in Brisbane ?

 Ein swimmingpool mitten in der Stadt!

Chilling with my kangaroo bros :D

 

Und Koalas sind einfach unglaublich putzig! ?

Die Brisbane Buchstaben :)

Sonntag, 09.04.2017

Von Melbourne nach Sydney

Am Donnerstag war ich morgens Sport machen und bin dann zur Flinders Street Station, um mir ein Bahnticket zu kaufen. Was irgendwie voll blöd war, dass ich mir so eine Bahnkarte kaufen musste und auf die dann nochmal Geld tun musste. Und das für einen Tag! Bis ich das erstmal gecheckt hab, hat es etwas gebraucht und dann bin ich nach Brighton Beach gefahren. Von der Bahnstation aus führte ein Weg am Strand entlang zu den berühmten Beach Boxes von Melbourne. Die bekannteste ist wahrscheinlich, die mit der Aussie Flagge, vor der habe ich mich gleich mal fotografieren lassen :D
Habe am Strand dann meine mitgebrachten Nudeln gemampft und wollte dann nach St. Kilda laufen, da es mir zu blöd war mit der Bahn zu fahren und zu zahlen. Also gings fast 2 Stunden am Strand entlang nach St. Kilda. Dort ist der Luna Park, ein Vergnügungspark, dessen Eingang auch ein beliebtes Fotomotiv ist. Bin dann noch erwas durch die Straßen geschlendert, habe mal wieder einen Smoothie getrunken und bin dann mit der Tram zurück in die City. Habe mich kurz im Hostel ausgeruht und mal in einem Reiseführer geschmökert.
Abends bin ich dann auf den Eurka Tower gefahren, Melbournes höchstes Gebäude. In weniger als 40 Sekunden gings in den 88. Stock, das haben meine Ohren auch gespührt :/
Von oben hat man eine genial Aussicht auf Melbourne. Und ich konnte sogar den Sonnenuntergang von oben beobachten. Ich habe ziemlich lange dort oben verbracht und bin dann noch an der Promenade gelaufen und die Skyline genossen. So eine Großstadt bei Nacht hat eine ganz eigene Atmosphäre.
An meinem letzten Tag habe ich morgens Sport gemacht, da ich ja auschecken musste. Nach dem Duschen und Frühstücken bin ich dann nochmal auf die Queen Victoria Markets. Dort habe ich mir mal wieder Obst gekauft und diesmal ein Vegetable Pie. War auch sehr spicy aber lecker :) Dann wollte ich eigentlich zur State Library, aber ich hatte schon wieder vergessen mein Taschenmesser aus der Tasche zu nehmen. Das hat mir ja schon am Flughafen und beim Skydeck Probleme bereitet. Bei der Library gabs auch do Metalldedektoren und da hatte ich keine Lust drauf. Also bin ich zurück zum Hostel gelatscht hab meine Markteinkäuft und mein Taschenmesser dort gelassen und bin dann wieder zur Library. In dieser gibt es einen riesigen, "runden" Leseraum mit mehreren Stockwerken, in denen Verschiedenes ausgestellt wurde. Zum Beispiel wichtige Bücher der Menschenheit, wie die neunte deutsche Bibel, die in Nürnberg veröffentlicht wurde. Ich konnte sie aber nicht lesen, weil es Altdeutsch war :D
Danach bin ich noch ein wenig in der Gegend rumgelaufen, da ich spätestens um 17Uhr im Hostel sein musste, da sie danach die Tür zu machen und man nur mit Schlüssel reinkommt, den ich ja nicht mehr hatte. Habe dort dann Videos angeschaut, gesurft und gegessen bis etwa 21Uhr. Dann habe ich mich zur Southern Cross Station zu meinem Greyhound Bus aufgemacht. Greyhound ist quasi der Intercity Australiens, nur nimmt es hier aufgrund der Größe Aussies ganz andere Dimensionen an als in NZ. So stand mir eine 12 Stundenfahrt bevor. Das einchecken war easy und der Bus bis zum letzten Platz voll. Um 2Uhr morgens haben wir irgendwo im nirgendwo Rast gemacht und dort habe ich eklige Krabbeltiere gesehen. Bäh! Ich weiß schon, warum ich Neuseeland preferiere. Da das Wify im Bus nicht funktionierte wurde mir irgendwann echt richtig langweilig und die Zeit ist nur so vor sich hingekrochen.
Um 10Uhr morgens kam ich dann endlich in Syndey an und wurde von der Luise (Freundin aus Deutschland) abgeholt! :) Wir sind dann zum Hostel und ich habte mich menschlich gemacht. Auf dem Weg zum Harbour sind wir über zwei Märkte gestolpert und haben Obst gekauft. Danach gings endlich zu den Hauptattraktionen: Harbour Bridge und Opera House. Es ist ein komisches Gefühl dorr zu sein, weil man es immer im Fernseher und so sieht und jetzt auf einmal live :D Sieht aber wirklich toll aus und wir sind dann noch in den Botanic Garden gegangen, von dem man coole Aussichten auf den Harbour hat. Da uns der Hunger geplagt hat sind wir in die Westfiel Shopping Mall Fressmeile und haben uns yummy japanische Gerichte gekauft. Nach einer Verdauungspause gings zurück zum Hostel durch den Hyde Park. Da war auch noch irgendeine große Kirche... da habe ich jetzt aber den Namen vergessen.

 Brighton Beach Box :)

 Melbourne von oben

first glimpse of Sydney

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